Sonntag, 29. Mai 2011

Antiterror-Krieg in der Sahara - Tuareg fürchten Militarisierung

Tuareg in der Sahara sind besorgt über die Verschärfung des Antiterror-Krieges in den Wüstengebieten Nordwestafrikas. "Die Tuareg fürchten, dass der Einsatz von noch mehr Waffen und Soldaten die Unsicherheit in der Region nur weiter schüren wird, statt Sicherheit zu schaffen", berichtete die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Dienstag in Göttingen. Ende vergangener Woche hatten die Außenminister Algeriens, Nigers, Malis und Mauretaniens in Bamako (Mali) beschlossen, bis zu 75.000 Soldaten für den Antiterror-Krieg gegen "El Kaida im Maghreb" (AQMI) bereit zu stellen.

Antiterror-Strategie unglaubwürdig

"Diese Antiterror-Strategie ist unglaubwürdig und abenteuerlich und birgt für die traditionell in der Sahara lebenden Tuareg besondere Gefahren", sagte ...